Zement-
Estrich (CT)
Zementestrich (CT)
Der robuste Klassiker für jeden Boden
Zementestrich ist die am häufigsten verwendete Estrichart und überzeugt durch seine Vielseitigkeit, hohe Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit.
Dank seiner robusten Eigenschaften eignet er sich sowohl für den Innen- als auch Außenbereich und findet Anwendung in Wohnhäusern, Gewerbeobjekten sowie Industriebauten. Auch bei anspruchsvollen Bedingungen, wie in Feuchträumen oder Garagen, bleibt Zementestrich formstabil und langlebig.
Seine hohe Druck- und Biegezugfestigkeit macht ihn zur idealen Basis für verschiedenste Bodenbeläge – von Fliesen über Parkett bis hin zu Designböden. Zusätzlich eignet er sich hervorragend als Heizestrich in Kombination mit Fußbodenheizungen, da er Wärme effizient speichert und gleichmäßig verteilt.
Durch seine lange Verarbeitungszeit lässt sich Zementestrich großflächig einbringen, benötigt jedoch eine entsprechende Trocknungszeit, bevor er voll belastbar ist. Mit modernen Zusatzstoffen lässt sich dieser Prozess jedoch optimieren, um Bauzeiten zu verkürzen.

Zementestrich
Die Vorteile
Hohe Festigkeit & Belastbarkeit
Ideal für Wohn-, Gewerbe- & Industrieflächen
Feuchtigkeitsresistent
Auch für Keller, Balkone & Nassbereiche geeignet
Fugenlose Verarbeitung möglich
Optisch ansprechend & pflegeleicht
Kompatibel mit Fußbodenheizungen
Gleichmäßige Wärmeverteilung & gute Wärmespeicherung
Vielseitig einsetzbar
Als Verbundestrich, schwimmender Estrich oder Heizestrich
Schnelle Begehbarkeit
Bereits nach 2-3 Tagen belastbar, Belegereife nach ca. 30 Tagen
Verlegetechniken & Einsatzbereiche
Die richtige Estrichart für jede Anforderung
Verbundestrich
Der Verbundestrich wird direkt mit dem tragenden Untergrund verbunden und erreicht dadurch eine besonders hohe Belastbarkeit sowie eine lange Lebensdauer. Durch seine feste Verbindung mit dem Betonboden eignet er sich hervorragend für Bereiche, in denen hohe mechanische Beanspruchung gefordert ist.
Diese Estrichart wird bevorzugt in Kellern, Garagen oder Gewerbeflächen eingesetzt, wo eine robuste, tragfähige Oberfläche benötigt wird. Zusätzlich schützt er den Untergrund vor Abnutzung und mechanischen Schäden.
Estrich auf Trennschicht
Beim Estrich auf Trennschicht wird eine dünne Folie oder eine spezielle Schutzlage zwischen Estrich und Untergrund eingebaut. Diese Schicht verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Untergrund in den Estrich eindringt, und reduziert Spannungen zwischen den Materialien.
Dank seiner feuchtigkeitsabweisenden Eigenschaften eignet sich dieser Estrich besonders für Keller, Terrassen und Balkone. Er schützt zuverlässig vor aufsteigender Nässe und sorgt für eine langlebige, beständige Bodenstruktur.
Schwimmender Estrich
Der schwimmende Estrich liegt auf einer Dämmschicht aus Wärme- und Trittschalldämmung, ohne direkten Kontakt zum tragenden Untergrund. Dadurch werden sowohl Schallübertragungen als auch Wärmeverluste erheblich reduziert.
Diese Estrichart ist der Standard in Wohnräumen und wird in Kombination mit Fußbodenheizungen eingesetzt. Sie schafft ein angenehmes Raumklima und steigert die Energieeffizienz eines Gebäudes erheblich.
Heizestrich
Der Heizestrich ist speziell für Fußbodenheizungen entwickelt und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Raum. Die Heizrohre werden dabei direkt in den Estrich eingebettet, wodurch eine optimale Wärmespeicherung und -leitung gewährleistet wird.
Diese Technik ermöglicht effizientes und angenehmes Heizen, da die Wärme langsam abgegeben wird und für eine gleichmäßige Temperaturverteilung sorgt. Heizestrich ist ideal für moderne Wohngebäude, Energiesparhäuser und Gebäude mit erneuerbaren Heizsystemen.
Zementestrich
Wichtige Hinweise zur Verarbeitung
Damit Estrich seine volle Festigkeit und Langlebigkeit erreicht, ist eine kontrollierte Trocknung entscheidend. Ein zu schneller Feuchtigkeitsentzug kann zu Rissen, Verformungen oder einer ungenügenden Festigkeit führen.
Um dies zu vermeiden, muss Estrich während der Trocknungsphase vor Sonneneinstrahlung und Zugluft geschützt werden. Zusätzlich kann eine Folie oder ein spezieller Schutzanstrich verwendet werden, um eine gleichmäßige Feuchtigkeitsabgabe sicherzustellen.
Besonders bei Heizestrichen gelten spezifische Anforderungen: Die Estrichschicht muss mindestens 45 mm über den Heizrohren liegen, um eine optimale Wärmeverteilung zu gewährleisten.
Durch die Zugabe von Fasern, Zusatzstoffen oder Beschleunigern kann die Trocknungszeit verkürzt und die mechanische Stabilität verbessert werden.
Nach etwa 10 Tagen ist der Estrich belastbar, aber noch nicht bereit für den finalen Bodenbelag. Erst nach rund 30 Tagen erreicht er seine endgültige Belegereife.
Bei Fußbodenheizungen muss zusätzlich der Restfeuchtegehalt kontrolliert werden. Erst bei einem Wert unter 1,8 CM % (bei Zementestrich) kann der Oberboden sicher verlegt werden.