Dünnschicht-
system

Fußbodenheizung > Dünnschichtsystem

Effiziente Fußbodenheizung für minimale Aufbauhöhen

Oft scheitert der Wunsch nach einer Fußbodenheizung in Altbauten an der begrenzten Aufbauhöhe. Doch mit den passenden Systemen lassen sich solche Herausforderungen meistern. Innovative Dünnschichtsysteme ermöglichen eine effiziente Nachrüstung, ohne die vorhandene Bausubstanz erheblich zu verändern.

Ein Beispiel für eine solche Lösung ist ein niedrig aufgebautes Noppensystem mit integrierter Trittschalldämmung. Dieses System hat eine besonders geringe Konstruktionshöhe und minimiert die statische Belastung des Untergrunds, wodurch es sich ideal für Sanierungen in Bestandsgebäuden eignet.

Durch die geringe Estrichhöhe wird das Gewicht der Fußbodenkonstruktion reduziert. Ein solches System kann direkt auf tragfähigen Untergründen wie Beton oder Holzdecken verlegt werden. Anschließend werden die Heizrohre in die Noppenstruktur integriert und mit einer dünnen Estrichschicht überdeckt.

Dünnschichtsysteme sind die beste Wahl für Sanierungen & Modernisierungen, wenn eine klassische Fußbodenheizung aufgrund fehlender Aufbauhöhe nicht realisierbar ist. Sie bieten hohen Wohnkomfort, schnelle Wärmeübertragung & geringen Energieverbrauch.

Die erforderliche Estrichdicke variiert je nach Bodenbelag:

1. Bei Fliesen oder keramischen Belägen genügt eine Überdeckung von etwa 8 mm, um eine sichere und dauerhafte Verlegung zu gewährleisten. Allerdings ist hier eine Entkopplungsmatte mit einer Mindeststärke von 5 mm erforderlich, um Spannungen auszugleichen und Rissbildungen im Belag zu vermeiden.

2. Bei elastischen Belägen wie Vinyl sollte die Estrichschicht mindestens 15 mm betragen. Dies sorgt für eine gleichmäßige, tragfähige Oberfläche, die Verformungen oder Beschädigungen durch Punktbelastungen verhindert und langfristig für eine hohe Stabilität sorgt.

Schlüter-BEKOTEC-THERM – Effiziente Fußbodenheizung für Altbauten

Dank dieser dünnschichtigen Aufbauweise lassen sich Fußbodenheizungen in Altbauten problemlos nachrüsten, ohne Kompromisse bei Komfort und Energieeffizienz einzugehen.

Als zertifizierter Systemhandwerker von Schlüter-BEKOTEC bieten wir Ihnen professionelle Lösungen mit dem innovativen Schlüter-BEKOTEC-THERM-System, das durch seine niedrige Aufbauhöhe, schnelle Reaktionszeiten und hohe Energieeffizienz überzeugt.

Die Vorteile

Einsatzbereiche & Arten

Die verschiedenen Einsatzbereiche des Dünnschichtsystems

Das Dünnschichtsystem eignet sich besonders für Bestandsgebäude, in denen eine konventionelle Fußbodenheizung aufgrund der begrenzten Aufbauhöhe nicht realisierbar wäre. Mit nur wenigen Millimetern zusätzlicher Höhe ermöglicht das System eine effiziente Flächenheizung ohne große Eingriffe in die Bausubstanz.

Dank der geringen Aufbauhöhe lässt sich das Dünnschichtsystem ideal in Wohnungen und Häusern integrieren, ohne Türhöhen oder vorhandene Raumaufteilungen anpassen zu müssen. Es ist eine optimale Lösung für komfortables, energieeffizientes Heizen in Neubauten und bei Modernisierungen.

Auch in Büros, Hotels oder Verkaufsräumen kann das Dünnschichtsystem eingesetzt werden, wenn ein schneller, unkomplizierter Bodenaufbau gefordert ist. Die schnelle Reaktionszeit der dünnen Schicht ermöglicht eine direkte Wärmeübertragung und erhöht die Effizienz.

Ob Fliesen, Vinyl, Parkett oder Teppich – das Dünnschichtsystem ist mit nahezu allen gängigen Bodenbelägen kompatibel. Dabei sorgt es für eine gleichmäßige Wärmeverteilung, ohne dass hohe Temperaturen erforderlich sind.

Fußbodenheizung > Dünnschichtsystem

Wichtige Hinweise zur Verarbeitung

Damit das Dünnschichtsystem optimal funktioniert, muss der Untergrund sauber, tragfähig und eben sein. Lose Partikel, Staub oder Unebenheiten können die Haftung der Systemelemente beeinträchtigen und zu einer ungleichmäßigen Wärmeübertragung führen. Falls Unebenheiten vorhanden sind, sollte eine vorherige Nivellierung erfolgen, um eine perfekte Basis für die Fußbodenheizung zu schaffen.
Die Verlegeplatten des Dünnschichtsystems müssen lückenlos aneinandergefügt werden, um Kältebrücken und eine ungleichmäßige Wärmeverteilung zu vermeiden. Besonders an den Rändern und Übergängen ist eine exakte Ausrichtung wichtig, damit die Heizrohre später sicher liegen und effizient arbeiten können.
Die Heizrohre müssen sicher und fest in den vorgesehenen Kanälen oder Halterungen fixiert werden. Falls sie nicht stabil genug befestigt sind, kann es beim Einbringen des Estrichs zu einem Verrutschen oder einer Verformung der Rohre kommen. Dies könnte die Heizleistung beeinträchtigen und zu ungleichmäßiger Wärmeverteilung führen.
Beim Auftragen des Estrichs ist darauf zu achten, dass er gleichmäßig und dünn aufgebracht wird. Ein zu dicker Auftrag kann die Wärmeübertragung negativ beeinflussen, während ein zu dünner Auftrag die Stabilität beeinträchtigen kann. Eine gleichmäßige Verteilung stellt sicher, dass die Heizleistung optimal genutzt wird und keine kalten Zonen entstehen.
Der Estrich muss vor der Inbetriebnahme der Fußbodenheizung vollständig ausgehärtet sein. Eine zu frühe Inbetriebnahme kann zu Rissen, Verformungen oder Schäden an der Estrichschicht führen. Die genaue Trocknungszeit hängt von der Estrichart ab, liegt aber in der Regel bei mindestens 21–30 Tagen. Erst danach kann die Fußbodenheizung schrittweise hochgefahren werden, um Schäden durch zu schnelle Temperaturwechsel zu vermeiden.