Ausgleich-
schüttung
Ausgleichschüttung
Perfekter Untergrund für Estrich & Bodenbeläge
Eine Ausgleichschüttung bildet die Grundlage für einen stabilen, ebenen Bodenaufbau, insbesondere wenn der Untergrund uneben ist oder Höhenunterschiede aufweist. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Böden durch Leitungen, Kabelkanäle oder Setzungen im Bauwerk nicht direkt mit Estrich oder Bodenbelägen versehen werden können.
Durch das Einbringen der Schüttung entsteht eine homogene, tragfähige Fläche, die als Unterbau für Estrich, Trockenböden oder Fußbodenheizungen dient. Besonders in Altbauten oder bei Sanierungen ist sie eine effiziente Lösung, um Bodenunregelmäßigkeiten schnell und einfach auszugleichen.
Je nach Materialzusammensetzung kann die Schüttung verschiedene Funktionen übernehmen:
Leichte Schüttungen sorgen für eine optimale Wärmedämmung, indem sie verhindern, dass Wärme aus beheizten Räumen in den Untergrund abgeleitet wird.
Schwere, verdichtete Schüttungen bieten eine hohe Belastbarkeit und können selbst stark frequentierte Flächen tragen.
Schallgedämmte Varianten reduzieren Trittschall und sorgen für mehr Wohnkomfort.
Im Gegensatz zu anderen Ausgleichsmethoden lässt sich eine Schüttung schnell und flexibel verarbeiten. Besonders trockene Ausgleichsschüttungen haben den Vorteil, dass sie direkt nach der Verarbeitung weiter genutzt werden können, während gebundene Varianten eine gewisse Trocknungszeit benötigen, dafür aber eine höhere Stabilität aufweisen.


Ausgleichschüttung
Warum ist sie unverzichtbar?
Flexible Höhenanpassung
Eine Ausgleichschüttung gleicht Unebenheiten im Boden millimetergenau aus und ermöglicht eine perfekte Nivellierung – ideal für Neubauten und Sanierungen.
Verbesserte Wärmedämmung
Je nach Material reduziert sie Wärmeverluste und steigert die Energieeffizienz des Gebäudes, indem sie als isolierende Schicht zwischen Bodenaufbau und Untergrund dient.
Effektive Schalldämmung
Bestimmte Schüttungen verringern Trittschall erheblich und sorgen so für mehr Wohn- und Arbeitskomfort, besonders in Mehrfamilienhäusern oder Bürogebäuden.
Hohe Tragfähigkeit
Verdichtete oder gebundene Schüttungen schaffen eine stabile Basis, die auch hohen Belastungen in Wohn-, Gewerbe- oder Industriebauten standhält.
Schnelle & einfache Verarbeitung
Trockene Schüttungen sind sofort belegbar, während gebundene Varianten eine kurze Trocknungszeit haben – das spart Bauzeit und Kosten.
Verlegetechniken & Einsatzbereiche
Die richtige Schüttung für jedes Bauvorhaben
Trocken eingebaute Schüttung
Diese trockene Verlegeart ermöglicht eine sofortige Weiterverarbeitung und wird häufig bei Sanierungen oder auf Holzbalkendecken eingesetzt.
Der große Vorteil: Sie kann direkt nach dem Einbau weiterverarbeitet werden und benötigt keine lange Trocknungszeit.
Gebundene Schüttung
Bei der gebundenen Variante werden die Schüttstoffe mit einem Bindemittel vermischt, um eine feste, formstabile Masse zu erzeugen. Dies ist besonders in Bereichen mit hohen Belastungen oder Fußbodenheizungen von Vorteil.
Leichtbeton
Als spezielle Form der Ausgleichsschüttung bietet Leichtbeton eine extrem hohe Tragfähigkeit, während er gleichzeitig leicht bleibt. Er wird dort verwendet, wo geringes Eigengewicht bei maximaler Belastbarkeit gefragt ist.